Crazy, crazy, der Look von Kreayshawn. Die US-Rapperin, die zuerst mit Videoproduktionen für andere Rapper Kohle verdiente, hat sich mittlerweile auch ihre ersten Lorbeeren am Mic verdient …

Wer zieht mehr Aufmerksamkeit mit ihrem Stil beziehungsweise Image auf sich: Kesha, Lady Gaga, Nicki Minaj – oder Kreayshawn? Die wird in vier Tagen 22: Sie wurde als Natassia Gail Zolot am 24. September 2011 in San Francisco geboren. Die Schule hat Kreayshawn geschmissen. Sie bekam ein Stipendium für das Berkeley Digital Film Institute, schmiss aber auch das Studium, und zwar nach einem Jahr.

Danach ging es los mit Videoproduktionen: Kreayshawn führte für die Clips von Rapper Lil B Regie. Musikalisch ging es für sie mit Garage-Punk los – beeinflusst von ihrer Mama Elka Zolot, bevor der Sprechgesang aktuell wurde. Ihr erstes offizielles Mixtape erschien 2010 unter dem Titel „Kitty X Choppas“.

Ihr Video zur ersten Single „Bumpin Bumpin“ erschien im August vorigen Jahres. Dann folgten die Songs „Gucci Gucci“ und „Rich Whores“. Mit „Gucci Gucci“ gelang Kreayshawn der Durchbruch, denn das Video zur Single veröffentliche sie bei YouTube, wo es innerhalb der ersten drei Wochen mehr als drei Millionen Mal angeklickt wurde – die Bosse von Columbia Records klopften an bei Kreayshawn und schon hatte sie ihren Major-Plattendeal.

„Ich habe nicht erwartet, dass so viele Leute auf das Video abfahren. Ich wusste, es ist ein toller Song und meinen Freunden hat er auch gefallen. Aber das(s, tom) sich jetzt die halbe Welt für mich interessiert und ich sogar in Deutschland auf Interesse stoße, ist einfach toll“, meint Kreayshawn im „Bild.de“-Interview.

Bei den diesjährigen MTV Video Music Awards, bei denen sie auch von roten Teppich berichtete – und Jessie J für das musikalische Rahmenprogramm sorgte –, war Kreayshawn in der Kategorie „Best New Artist“ nominiert. Übrigens würde Kreayshawn gern mal mit Madonna gemeinsame Sache machen: nicht küssend auf der Bühne, sondern rein musikalisch versteht sich.

Kreayshawn „Gucci Gucci“ Video

Video einbinden: